Klaus Karl-Kraus

Klaus Karl-Kraus

Klaus Karl-Kraus (* 6. Dezember 1951 in Erlangen) ist ein deutscher Kabarettist, Musiker, Autor, Moderator und Dipl.-Betriebswirt, der seine Auftritte in fränkischer Mundart absolviert.

Er erschien 1978 zum ersten Mal auf der Bühne, damals noch im Musik-Kabarett-Duo „Hobelspäne” zusammen mit dem Musiker und Schauspieler Winni Wittkopp. Zwei Schallplatten und ein Preis (der Kulturförderpreis der Stadt Erlangen) gingen aus dieser musikalischen Verbindung hervor.
Neben Lesungen und Kabarettvorstellungen in der Region Nürnberg ist er durch seine Fernsehauftritte bei Fastnacht in Franken, in der Frankenschau sowie als Fußballreporter des Bayerischen Rundfunks bekannt geworden. Im Hörfunk war er ebenfalls schon häufig präsent. Gelegentlich tritt Karl-Kraus zusammen mit den Kabarettisten Martin Rassau und Volker Heißmann (bekannt als Waltraud und Mariechen) auf.

Klaus Karl-Kraus hat bisher sieben CDs und vier Bücher veröffentlicht, unter anderem zu seinen Bühnenprogrammen „Karpfen, Klees und ka Wasser” und „Ned ins Gwerch, Gerch”. Das Buch „Ned ins Gwerch, Gerch“ handelt unter anderem von der Erlanger Bergkirchweih.

In den Kabarett-Programmen baut „KKK“, wie ihn viele Fans nennen, stets auch Musik mit ein. Er schreibt fränkische Lieder, die er zur Gitarre singt und auch auf der Solo-CD „Etz singt er” veröffentlicht hat. Mit seinem Trio, das der Pianist Jo Barnikel und der Saxofonist Norbert Nagel ergänzt, spielt er Eigenkompositionen, aber auch eigene Versionen bekannter Lieder, zudem gibt es auch T-Shirts mit den Aufdrucken „Papa sag ja“ oder „Hast du Budderblädzli baggn?“.

Klaus Karl-Kraus selbst bezeichnet sich als fränkischen „Aboriginal“. Er nennt sich bekennender 1. FC Nürnberg- und SpVgg Greuther Fürth-Fan und hat ein speziell genähtes zweiteiliges Trikot, das er manchmal bei seinen Auftritten trägt, was ihm allerdings schon Kritik einbrachte.

Klaus Karl-Kraus hat zwei Kinder. Sein Doppelname setzt sich aus den Nachnamen seiner Mutter und seiner Pflegeeltern zusammen.

Seit Juli 2009 ist er Pate für die Realschule Gräfenberg im Projekt Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage.

11 Artikel

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