Start mit "Schluß-Acte"

Es war eine turbulente Zeit, in der unser Verlag 1815 durch Ernst Enke gegründet wurde. Und doch war es eben diese Zeit, die Palm und Enke den Durchbruch ermöglichte.

Infolge der Koalitionskriege und des Sieges der Koalition gegen Napoleon 1814 hatte sich die politische Situation in ganz Europa erheblich verändert. Der Wiener Kongress, der von Oktober 1814 bis Juni 1815 tagte, sollte das Machtgefüge des Kontinents neu ordnen. Neue Grenzen wurden festgelegt, zahlreiche zuvor von Frankreich annektierte Staaten wiedererrichtet und eine neue Staatsform – der Deutsche Bund – wurde ins Leben gerufen.

Während dieses neunmonatigen Kongresses wurden zahlreiche Schriftstücke verfasst und Akten angelegt. Mit der Publikation dieser Schriften wurde durch den Herausgeber der Edition, Johann Ludwig Klüber, ein kleiner Verlag aus dem fränkischen Erlangen beauftragt: Palm und Enke.

Bereits im Gründungsjahr erschienen die ersten „Acten“, insgesamt neun Bände veröffentlichte unser Verlag. Mit der Veröffentlichung der „Schluß-Acte des Wiener Congresses, vom 9. Juni 1815 und Bundesacte oder Grundvertrag des teutschen Bundes vom 8. Juni 1815“ konnte Ernst Enke noch einen weiteren Erfolg verbuchen – denn die Schluss-Akte war nichts anderes als die Veröffentlichung des Ergebnisses des Wiener Kongresses: Das Vertragswerk, das Europa neu ordnete, hat sicher zahlreiche Leser gefunden.

Weitere Empfehlungen

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Hg.)

Das Schlossgartenfest

€ 24,95 » Bestellen
Heike Petermann

Gotthilf Heinrich Schubert

€ 29,00 » Bestellen